Bei der der Hauptversammlung der Narrenzunft Horb konnten vier zufriedene Zunftmeister reichlich Erfolge aufzählen und gaben zuversichtliche Aussichten auf ein spektakuläres Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen der Horber Narrenzunft. In der Nordstetter Sporthalle blickte die Zunft auf ein nicht einfaches Jahr 2020/21 zurück und zog trotzdem eine positive Bilanz.
So gab es Online Narrenratssitzungen und die Zunft konnte beachtliche sechs eigene Veranstaltungen bei der letzten unkonventionellen Fasnet durchführen. „ Bei Ausfällen im ganzen Land suche dies seinesgleichen“, führte Zunftmeister Christoph Baiker an diesem Abend aus und dankte allen Spendern und Sponsoren für die Unterstützung. Auch die Mitglieder der Zunft hielten in den nicht einfachen Zeiten zusammen und hielten den Kontakt untereinander. Ein besonderes Dankeschön ging an das Grafenpaar Elke und Stefan Straub, die 2021 diesen Part hervorragend gemeistert haben.
Zunftmeister Gerhard Munding gab in seinem Kassenbericht einen Überblick über einen schuldenfreien Verein, der eine sechsstellige Bilanz und etwa 1 Prozent Gewinn aufwies. Er hegte die Vorfreude, „wenn es 22/23 wieder richtig läuft“. Doch dazu müsse „die Halle wieder richtig voll werden“ und die Gäste sich auf erhöhte Preise einstellen, um Rücklagen für ein „krachendes Jubiläum“ zu bilden. Über einen langen Zeitraum sei der Mitgliederstand stabil und auch die Anzahl der verkauften Sprungbändel für die
Umzüge sei nicht zurückgegangen. Der Zunftmeister berichtete noch über die geleisteten Einsatzstunden der zahlreichen Mitglieder und dankte für deren Einsatz.
Die Entlastung des Vorstandes schlug Stefan Fox der Versammlung vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig durch die über 90 anwesenden Mitglieder. Zunftmeister Traugott Wegenast übernahm dann die Wahlen. Turnusmäßig wurden die Narrenräte Nenad Resanovic, Julian Lacher und Götz Peter für drei Jahre, die Kassenprüfer Martin Dörr und Michael Löffel auf fünf Jahre einstimmig wiedergewählt. Danach konnte der Zunftmeister die Ehrungen für langjährige Mitglieder durchführen.
Zunftmeister Alexander Guth stimmte auf die Vorbereitung des Jubiläums vom 3. bis 5. Februar 2023 ein. Das Großereignis eines Narrenfestes auf dem Festplatz werde es „in sich haben“ Zusammen mit allen Freunden des Närrischen Freundschaftsringes werde die ganze Stadt im Zeichen der Narretei stehen. Für die Aktiven bedeute dies „richtig viel Geschäft“, doch eine solch starke Gemeinschaft, wie die Horber Narrenzunft mit werde ein denkwürdiges Ereignis schaffen, doch auf jede und jeden Einzelnen komme es an. Der Vorstand werde alle rechtzeitig auf dem Laufenden halten und alle einbeziehen, die sich einbrächten. Am technischen Gymnasium habe Mitglied Lucy Göttert mit Sibille Levato das Jubiläumslogo entworfen. Er appellierte an eine tatkräftige Mitwirkung, denn „das wird unser aller Hundertjähriges!“ Dafür brauche er jedoch nicht nur die Unterstützung der Narrenzunft, sondern der ganzen Bevölkerung und anderer Vereine.
